Auf einen Blick
- Köln geht auf die Ansiedlung der Ubier um 20/19 v. Chr. zurück und wurde 50 n. Chr. als Colonia Claudia Ara Agrippinensium zur römischen Kolonie erhoben.
- 1164 kamen die Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln, 1248 wurde der Grundstein des gotischen Doms gelegt, vollendet wurde er erst 1880.
- Nach der Schlacht von Worringen 1288 regierte faktisch der Rat; 1475 wurde Köln offiziell Freie Reichsstadt.
- Bis Kriegsende 1945 trafen 262 Luftangriffe die Stadt, die Altstadt war zu rund 95 Prozent zerstört.
- Ende 2025 zählte die Stadt Köln nach ihrem Melderegister 1.100.076 Einwohnerinnen und Einwohner.
Köln ist eine römische Gründung: Um 20/19 v. Chr. siedelten die Römer den germanischen Stamm der Ubier am linken Rheinufer an, 50 n. Chr. wurde der Ort als Colonia Claudia Ara Agrippinensium zur Kolonie erhoben. Im Mittelalter machten Erzbischöfe, Reliquien und Fernhandel Köln zu einer der größten Städte im Reich, 1475 wurde es offiziell Freie Reichsstadt. Nach Franzosenzeit, Preußen und Industrialisierung lag die Stadt 1945 in Trümmern – heute ist sie mit rund 1,1 Millionen gemeldeten Menschen die größte Stadt Nordrhein-Westfalens.
Dieser Überblick folgt der Chronologie. Am Ende findest du eine Zeittafel mit den wichtigsten Jahreszahlen.
Ubier und Oppidum Ubiorum: die Anfänge
Vor den Römern lebten auf der rechten Rheinseite die Ubier. Der römische Feldherr Agrippa siedelte sie auf das linke Ufer um; die Forschung datiert das überwiegend auf 20/19 v. Chr., die ältere Annahme 38 v. Chr. gilt als unsicher. Aus der Siedlung auf dem Hochplateau am Rhein entstand das oppidum Ubiorum, der Hauptort der Ubier.
Für das Jahr 9 n. Chr. ist dort ein zentraler Kultaltar belegt, die Ara Ubiorum. Das älteste datierte Steinbauwerk Deutschlands steht ebenfalls in Köln: Die Eichenpfähle unter dem sogenannten Ubiermonument, einem Turm der frühen Hafenbefestigung, wurden im Jahr 4 n. Chr. gefällt.
50 n. Chr.: Colonia Claudia Ara Agrippinensium
Im Oppidum kam im Jahr 15 n. Chr. Agrippina die Jüngere zur Welt. Auf ihren Wunsch erhob ihr Ehemann, Kaiser Claudius, ihren Geburtsort 50 n. Chr. zur römischen Kolonie (colonia). Der Name wird mit CCAA abgekürzt; die ausgeschriebene Form „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“ ist eine moderne Rekonstruktion, die sich auf Claudius, den Altar und Agrippina bezieht. Das Wort colonia steckt bis heute im Stadtnamen.
Die römische Stadt war von einer gut 3,9 Kilometer langen Mauer mit neun Toren und 19 Türmen umgeben und umfasste rund 96–97 Hektar. Im 2. und 3. Jahrhundert lebten hier schätzungsweise 20.000 Menschen. Um 85/90 n. Chr. wurde das Militärgebiet am Niederrhein zur Provinz Germania inferior (Niedergermanien), Köln wurde ihre Hauptstadt.
Auch jüdisches Leben ist früh belegt: Ein Erlass Kaiser Konstantins vom 11. Dezember 321 erlaubte, Juden in den Kölner Stadtrat zu berufen.
Das Praetorium unter dem Rathaus
Der Statthalter Niedergermaniens residierte im Praetorium, einem Palast, der in seiner größten Ausdehnung etwa 40.000 Quadratmeter umfasste. Eine Bauinschrift datiert einen Umbau auf 184/185. Die heute erhaltenen Ruinen stammen laut Stadt Köln aus dem 4. Jahrhundert; nach dem Ende der Römerherrschaft nutzten die rheinfränkischen Könige den Bau. Ausgegraben wurde das Praetorium Anfang der 1950er-Jahre unter Otto Doppelfeld, beim Bau des Spanischen Baus des Rathauses.
Seit dem 27. Juli 2021 gehört das Praetorium zum UNESCO-Welterbe „Niedergermanischer Limes“, zusammen mit zwei weiteren Kölner Bodendenkmälern: dem Flottenkastell Alteburg in Marienburg und dem Kastell Divitia in Deutz. Künftig wird es Teil des Museums MiQua (LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln). Die Stadt plant laut einer Mitteilung vom März 2026 die Inbetriebnahme Ende Dezember 2028; den aktuellen Stand prüfst du am besten auf stadt-koeln.de.
Rheinbrücke und Kastell Divitia
Um 310 ließ Kaiser Konstantin auf der rechten Rheinseite das Kastell Divitia errichten, Platz für bis zu 1.000 Soldaten. Eine rund 420 Meter lange feste Brücke mit 15 Pfeilern verband es mit der Stadt.
Franken und Erzbischöfe
Im 4. und 5. Jahrhundert geriet die Rheingrenze unter Druck. 355 eroberten Franken die Stadt für zehn Monate; endgültig ging Köln Mitte des 5. Jahrhunderts an sie über – die Quellen nennen Daten zwischen 454 und 456. Köln wurde Residenz der rheinfränkischen Könige.
Unter Karl dem Großen stieg Köln um 795 zum Erzbistum auf. Erster Erzbischof war Hildebold, der bis 818 amtierte. Ab 953 übten die Erzbischöfe auch die weltliche Herrschaft über die Stadt aus – eine Doppelrolle, die das Verhältnis zu den Bürgern für Jahrhunderte prägte.
Heilige Stadt: Reliquien und romanische Kirchen
Am 23. Juli 1164 brachte Erzbischof Rainald von Dassel die Gebeine der Heiligen Drei Könige aus Mailand nach Köln. Die Reliquien machten die Stadt zu einem der wichtigsten Wallfahrtsziele Europas. Für sie wurde ab dem 15. August 1248 der gotische Kölner Dom gebaut, den Grundstein legte Erzbischof Konrad von Hochstaden.
Schon vorher war Köln dicht mit Kirchen bebaut. Zwischen etwa 1000 und 1250 entstanden die zwölf großen romanischen Kirchen, die der Förderverein Romanische Kirchen Köln heute betreut:
- St. Andreas
- St. Aposteln
- St. Cäcilien
- St. Georg
- St. Gereon
- St. Kunibert
- St. Maria im Kapitol
- St. Maria Lyskirchen
- Groß St. Martin
- St. Pantaleon
- St. Severin
- St. Ursula
Hinzu kommen nach Angaben des Fördervereins 16 kleinere romanische Kirchen. Im 13. Jahrhundert umschloss eine neue Stadtmauer den Stadtkern samt den Klöstern und Stiften davor; sie blieb bis ins 19. Jahrhundert die Grenze der Stadt.
Köln im Mittelalter: Bürger gegen Erzbischof
Schlacht von Worringen 1288
Der Streit um die Stadtherrschaft entschied sich am 5. Juni 1288 bei Worringen. Erzbischof Siegfried von Westerburg unterlag dort Herzog Johann I. von Brabant, mit dem die Kölner Bürger verbündet waren; Siegfried geriet in Gefangenschaft. Danach residierten die Erzbischöfe nicht mehr in Köln. Die Stadt regierte sich faktisch selbst, auch wenn die formale Anerkennung noch rund 200 Jahre dauerte.
Handel, Hanse und Stapelrecht
Wirtschaftlich stützte sich Köln auf den Rhein. 1259 erhielt die Stadt das Stapelrecht, das die Kölner Wirtschaft über Jahrhunderte prägte. Köln war Mitglied der Hanse und spielte 1367 eine führende Rolle in der Kölner Konföderation gegen den dänischen König. 1471 wurde die Stadt im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Hanse und England ausgeschlossen und 1476 wieder aufgenommen.
Universität 1388 und Verbundbrief 1396
Am 21. Mai 1388 gründeten Kölner Bürger die Universität, Papst Urban VI. bestätigte sie; der Lehrbetrieb begann 1389.
1396 endete die Herrschaft der Patrizierfamilien. Am 14. September 1396 besiegelten 22 Gaffeln – die politischen Zunftverbände – den Verbundbrief. Er schuf einen Rat mit 49 Mitgliedern und blieb bis zum Ende der Reichsstadtzeit in den 1790er-Jahren die Verfassung Kölns.
Die jüdische Gemeinde erlebte Pogrome unter anderem 1096 und 1348/49. 1424 wies der Rat alle Jüdinnen und Juden dauerhaft aus der Stadt; die Synagoge wurde zur Ratskapelle St. Maria in Jerusalem umgewandelt.
1475: Freie Reichsstadt
Die Kölner Stiftsfehde wurde 1475 zugunsten der Stadt entschieden; im selben Jahr erhob Kaiser Friedrich III. Köln offiziell zur Freien Reichsstadt. Damit war die Unabhängigkeit vom Erzbischof, die seit Worringen faktisch bestand, auch formal anerkannt.
Frühe Neuzeit: katholische Reichsstadt
In der Reformation blieb Köln katholisch. 1520 wurden Luthers Schriften auf dem Domhof verbrannt, 1527 beschloss der Rat, Lutheraner auszuweisen. Protestanten wurden höchstens geduldet und erhielten kein Bürgerrecht. Zwischen 1435 und 1655 sind 96 Hexenprozesse dokumentiert, 37 endeten mit Todesurteilen.
Der Dombau stand still: Nach Angaben der Domkirche ruhten die Arbeiten ab etwa 1520 für mehr als 300 Jahre.
Französische Zeit, Preußen und Industrialisierung
Unter Frankreich (1794–1814)
Am 6. Oktober 1794 marschierten französische Truppen ein. 1795 erhielten die Häuser Nummern – daher stammt die Adresse 4711. 1798 wurde Köln Teil des Rur-Departements, die Zünfte wurden aufgehoben und die alte Universität am 28. April 1798 geschlossen. Am 14. Januar 1814 zogen die Franzosen ab.
Preußische Festungsstadt
Auf dem Wiener Kongress 1815 fiel das Rheinland und mit ihm Köln an Preußen. Die Stadt, damals mit etwa 52.000 Einwohnern, wurde zur größten Festungsstadt des Reichs ausgebaut – was ihr Wachstum lange bremste.
Gleichzeitig kam die Industrie: 1835 wurde die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft gegründet, 1855–1859 entstand die Dombrücke, 1859 der erste Hauptbahnhof. 1842 legte König Friedrich Wilhelm IV. den Grundstein zum Weiterbau des Doms, am 15. Oktober 1880 wurde er nach 632 Jahren vollendet.
Ringe und Neustadt
1881 kaufte die Stadt die Festungsanlagen und begann, die mittelalterliche Mauer abzutragen. Auf ihrer Linie entwarf der Stadtplaner Josef Stübben die Ringe, dahinter entstand die Neustadt. 1888 kamen unter anderem Deutz und weitere Vororte hinzu – Köln war danach flächenmäßig die größte Stadt des Deutschen Reichs. Mit dieser und späteren Eingemeindungen wurden viele heutige Kölner Veedel Teil der Stadt. Die Einwohnerzahl stieg auf rund 250.000 (1888) und 640.731 (1913).
Weimarer Republik und Adenauer
Konrad Adenauer wurde am 18. September 1917 zum Oberbürgermeister gewählt. In seine Amtszeit fallen die Neugründung der Universität (1919), das Messegelände (1924) und die Ansiedlung der Ford-Werke (1929). Die Universität sieht sich bewusst in der Tradition von 1388. Bis 1922 wuchs das Stadtgebiet durch Eingemeindungen auf über 25.000 Hektar; 1933 lebten mehr als 750.000 Menschen in Köln.
NS-Zeit und Verfolgung
Am 13. März 1933 besetzten die Nationalsozialisten das Rathaus, Adenauer wurde aus dem Amt gedrängt. Am 17. Mai 1933 brannten auch in Köln Bücher. In der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden Synagogen zerstört.
Ab September 1939 wurden jüdische Kölnerinnen und Kölner in sogenannte Judenhäuser gezwungen, Ende 1941 entstand in Fort V in Müngersdorf ein Sammellager. Im Mai 1940 wurden Kölner Sinti und Roma deportiert. Die Deportationen der Kölner Juden begannen im Oktober 1941 und liefen bis März 1945, vor allem über den Bahnhof Deutz-Tief. Über 7.100 Kölner Jüdinnen und Juden wurden ermordet.
Zentrum des Terrors war das EL-DE-Haus am Appellhofplatz, von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. In den Kellerzellen haben Restauratoren rund 1.800 Inschriften und Zeichnungen von Häftlingen aus den Jahren 1943 bis 1945 gezählt. 1979 beschloss der Rat dort eine Gedenkstätte, 1987 folgte das NS-Dokumentationszentrum. Wer sich mit dieser Zeit beschäftigen will, findet Ausstellung und Gedenkstätte heute dort; Öffnungszeiten stehen auf nsdok.de.
Zweiter Weltkrieg: die zerstörte Stadt
Zwischen Mai 1940 und dem 2. März 1945 griffen alliierte Bomber Köln 262-mal an; die bpb nennt rund 20.000 Tote. In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 flog die britische Royal Air Force mit 1.047 Bombern den sogenannten Tausend-Bomber-Angriff („Operation Millennium“). Die Angaben zu den Todesopfern schwanken zwischen 469 und 480; rund 5.000 Menschen wurden verletzt, etwa 45.000 obdachlos. Noch mehr Opfer forderte der Angriff vom 29. auf den 30. Juni 1943 mit über 4.500 Toten.
Der Dom erhielt im Krieg 14 schwere Spreng- und über 70 Brandbombentreffer, blieb aber stehen. Bei Kriegsende war die Altstadt zu rund 95 Prozent zerstört; von 58.000 Häusern waren nur etwa 300 unbeschädigt bewohnbar. Am 6. März 1945 erreichten amerikanische Truppen die Innenstadt. 1933 hatte Köln über 750.000 Einwohner gehabt, zu Kriegsende lebten nur noch rund 40.000 Menschen in der Stadt.
Wiederaufbau und Millionenstadt
Am 4. Mai 1945 kehrte Adenauer ins Amt des Oberbürgermeisters zurück, am 6. Oktober 1945 entließ ihn die britische Militärregierung. Die Planung des Wiederaufbaus übernahm der Architekt Rudolf Schwarz. Die Universität nahm am 10. Dezember 1945 den Betrieb wieder auf, der Gürzenich wurde im Oktober 1955 neu eröffnet.
Am 1. Januar 1975 wurde Köln durch die Eingemeindung umliegender Gemeinden Millionenstadt; weil Wesseling 1976 wieder selbstständig wurde, sank die Zahl zeitweise unter die Million. Seit 2010 liegt sie wieder darüber. 1996 nahm die UNESCO den Dom in die Welterbeliste auf.
Zur Stadtgeschichte gehören auch Bräuche und Mundart: Der organisierte Kölner Karneval geht auf eine Reform von 1823 zurück, wie die kölsche Sprache funktioniert, erklärt ein eigener Guide.
Einsturz des Stadtarchivs 2009
Am 3. März 2009 um 13:58 Uhr stürzte das Gebäude des Historischen Archivs an der Severinstraße ein. Der Boden war in die Baustelle der Nord-Süd-Stadtbahn unter der Straße abgesackt. Zwei Menschen starben beim gleichzeitigen Einsturz zweier Nachbarhäuser. Fast der gesamte Bestand aus über 1.000 Jahren Stadt-, Regional- und Kirchengeschichte wurde verschüttet; nach Angaben der Stadt konnten rund 95 Prozent geborgen werden.
Köln heute
Nach dem Melderegister der Stadt lebten Ende 2025 genau 1.100.076 Menschen in Köln, 2.557 mehr als im Vorjahr (Mitteilung vom 2. Juni 2026). Die amtliche Einwohnerzahl des Landesstatistikamts IT.NRW wird anders berechnet und liegt niedriger: 1.025.523 zum Jahresende 2025. Nach beiden Zählweisen ist Köln die größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Aktuelle Werte veröffentlicht die Stadt in ihrer Statistik auf stadt-koeln.de.
Die Schichten der Geschichte liegen in der Innenstadt oft direkt übereinander: römische Mauerreste, romanische Kirchen, der gotische Dom, die Ringe des 19. Jahrhunderts und die Nachkriegsbauten. Ein guter Startpunkt dafür ist ein Spaziergang durch die Altstadt am Rhein.
Zeittafel
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| um 20/19 v. Chr. | Agrippa siedelt die Ubier am linken Rheinufer an |
| 15 n. Chr. | Agrippina die Jüngere im Oppidum Ubiorum geboren |
| 50 n. Chr. | Erhebung zur Colonia Claudia Ara Agrippinensium |
| um 85/90 | Hauptstadt der Provinz Niedergermanien |
| um 310 | Rheinbrücke und Kastell Divitia unter Konstantin |
| Mitte 5. Jh. | Köln geht endgültig an die Franken |
| um 795 | Erzbistum, erster Erzbischof Hildebold |
| 1164 | Reliquien der Heiligen Drei Könige kommen nach Köln |
| 1248 | Grundsteinlegung des gotischen Doms |
| 1288 | Schlacht von Worringen |
| 1388 | Gründung der Universität |
| 1396 | Verbundbrief der 22 Gaffeln |
| 1424 | Ausweisung der jüdischen Gemeinde |
| 1475 | Köln wird offiziell Freie Reichsstadt |
| 1794 | Französische Truppen besetzen Köln |
| 1815 | Köln wird preußisch |
| 1880 | Vollendung des Doms |
| 1881 | Beginn des Mauerabrisses, Bau der Ringe und Neustadt |
| 1917 | Konrad Adenauer wird Oberbürgermeister |
| 1933 | Machtübernahme der Nationalsozialisten im Rathaus |
| 1941 | Beginn der Deportationen der Kölner Juden |
| 1942 | Tausend-Bomber-Angriff (30./31. Mai) |
| 1945 | Kriegsende, Altstadt zu rund 95 % zerstört |
| 1975 | Köln wird durch Eingemeindungen Millionenstadt |
| 1996 | Dom wird UNESCO-Welterbe |
| 2009 | Einsturz des Historischen Archivs (3. März) |
| 2021 | Praetorium Teil des Welterbes Niedergermanischer Limes |
Häufige Fragen
Wie alt ist Köln?
Das hängt vom Startpunkt ab. Die Ansiedlung der Ubier datiert die Forschung überwiegend auf 20/19 v. Chr., die Erhebung zur römischen Kolonie auf 50 n. Chr. Damit ist Köln gut 2.000 Jahre alt.
Was bedeutet Colonia Claudia Ara Agrippinensium?
Der Name verbindet den Rang der Stadt (colonia), Kaiser Claudius, den Altar der Ubier (ara) und Agrippina, die hier geboren wurde. Überliefert ist vor allem die Abkürzung CCAA, die ausgeschriebene Form ist eine Rekonstruktion.
Kann man das Praetorium besichtigen?
Das Praetorium wird Teil des Museums MiQua, das nach Planung der Stadt Ende 2028 in Betrieb gehen soll. Ob und wann es vorher zugänglich ist, erfährst du bei der Stadt Köln und beim LVR.
Wie stark war Köln im Zweiten Weltkrieg zerstört?
Bei Kriegsende war die Altstadt zu rund 95 Prozent zerstört, nur etwa 300 von 58.000 Häusern waren unbeschädigt bewohnbar. In der Stadt lebten zu diesem Zeitpunkt nur noch rund 40.000 Menschen.
Quellen
- Geschichte der Stadt Köln
- Eine ganz normale Stadt. Ein Blick in die Kölner Geschichte (Werner Jung, APuZ, 06.01.2017)
- Colonia Claudia Ara Agrippinensium
- Kölner Praetorium auf dem Weg zum Welterbe (Pressemitteilung, 10.01.2020)
- Niedergermanischer Limes zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt – drei Bodendenkmäler liegen auf Kölner Stadtgebiet (27.07.2021)
- MiQua: Stadt prüft Einsparpotential (Pressemitteilung, 05.03.2026)
- Innenstadt
- Romanische Kirchen in Köln – Große Kirchen
- Geschichte des Kölner Doms
- Schlacht von Worringen
- History & Archives
- Historischer Rückblick – 100 Jahre Universität zu Köln
- NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln – Startseite und „Das Haus“
- Operation Millennium
- Der Einsturz des Historischen Archivs
- Ende 2025 lebten 1.100.076 Menschen in Köln (Pressemitteilung, 02.06.2026)
- Das bevölkerungsreichste Bundesland schrumpft weiter (dpa, 16.06.2026)